Woher kommt die Redewendung „Bauklötze staunen“?

Bunte Bauklötze vor einer weißen Wand. Symbolbild für Herkunft und Erklärung der Redewendung "Bauklötze staunen".
18. Januar 2018

Wenn du sehr überrascht bist, dann wirst du „Bauklötze staunen“. Woher kommt diese Redewendung?

Im Vergleich mit anderen Redewendungen ist „Bauklötze staunen“ noch recht jung: Sie ist um 1920 in Berlin entstanden.

Allerdings ging sie damals noch etwas anders. Die Berliner sagten nämlich „Jlotzen machen“. Das Wort „Jlotzen“ ist dabei die Kurzform von „Jlotzogen“, also Glotzaugen.

Aus „Jlotzen machen“ wurde schließlich „Jlotzen staunen“, später dann „Klozzer staunen“. Schließlich wurde es zum heute bekannten „Bauklötze staunen“.

Ursprünglich kommt die Redewendung „Bauklötze staunen“ also von „Glotzaugen machen“. Da wir bei einer Überraschung oft die Augen weit aufreißen, ist das doch eine passende Formulierung.

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Über den Autor

Peter Wort

Ich bin der Mensch hinter 100woerter.de Beruflich mache ich ein bisschen was mit Schreiben, ein bisschen was mit Internet und ein bisschen was mit Organisation. Und irgendwann hatte ich keine Lust mehr auf lange Texte im Internet. Deshalb habe ich 100woerter.de gegründet und schreibe kurze Texte. Ich hoffe, dir gefällt die Seite! :)

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