„Aller guten Dinge sind drei.“ – Herkunft und Bedeutung der Redewendung

Drei Stempel nebeneinander. Einer trägt die Aufschrift des Symbols der Zahl eins, einer das Symbol der Zahl zwei und einer das Symbol der Zahl drei. Insgesamt als Ganzes ein Symbolbild für die Frage, Woher die Redewendung "Aller guten Dinge sind drei." kommt und was sie bedeutet.

Claudi unterstützt als Praktikantin das Team „100woerter.de“ und hat diesen Artikel geschrieben.


Du hast schon zweimal im Spiel gegen einen Freund verloren oder den Geburtstag der Oma vergessen. Wenn du dir sicher bist, dass es beim dritten Mal klappt, sagst du vielleicht „Aller guten Dinge sind drei.“
Doch woher kommt die Redewendung und was bedeutet sie?

Die Wendung hatte eine große Bedeutung im Rechtswesen des Mittelalters. Dreimal jährlich fand eine Ratsversammlung statt und der Angeklagte erhielt dabei drei Chancen, sich dem Richter zu stellen. Erschien der Angeklagte jedoch beim dritten Mal nicht, wurde er in seiner Abwesenheit verurteilt. Das altgermanische Wort „Thing“ bedeutet „Gerichtsverhandlung“. Ursprünglich hieß es: „Aller guten Thinge sind drei.“

Peter Wort

Ich bin der Mensch hinter 100woerter.de. Beruflich mache ich ein bisschen was mit Schreiben, ein bisschen was mit Internet und ein bisschen was mit Organisation. Und irgendwann hatte ich keine Lust mehr auf lange Texte im Internet. Deshalb habe ich 100woerter.de gegründet und schreibe kurze Texte. Ich hoffe, dir gefällt die Seite! :)

Das könnte dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

4 + 9 =