Woher kommt das Sprichwort „Es zieht wie Hechtsuppe?“

Ein Windsack flattert im starken Wind. Symbolbild für den Text über das Sprichwort "Es zieht wie Hechtsuppe."
24. März 2017

Ist es sehr windig, beschweren wir uns manchmal so: „Es zieht wie Hechtsuppe!“ Doch woher kommt dieses merkwürdige Sprichwort?

Zunächst einmal: Es hat nichts mit Fischen oder Suppe zu tun. Die Redensart kommt vielmehr aus dem Hebräischen. Dort gibt es die Wortgruppe „hech supha“, die „starker Sturm“ bedeutet.

Über das Jiddische kam der Ausdruck auch in die deutsche Sprache:

Im 19. Jahrhundert wurden in Deutschland jiddische Wörter und Redewendungen bekannter und viele Begriffe an die deutsche Sprache angepasst. Und da „hech supha“ für die Menschen wie „Hechtsuppe“ klang, wurde aus dem ursprünglichen hebräischen Wort das deutsche Sprichwort „Es zieht wie Hechtsuppe.“


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Über den Autor

Peter Wort

Ich bin der Mensch hinter 100woerter.de

Beruflich mache ich ein bisschen was mit Schreiben, ein bisschen was mit Internet und ein bisschen was mit Organisation. Und irgendwann hatte ich keine Lust mehr auf lange Texte im Internet.
Deshalb habe ich 100woerter.de gegründet und schreibe kurze Texte. Ich hoffe, dir gefällt die Seite! :)

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